Das „Zwischenlager“-Modell bedeutet: Ware wird gesammelt nach Deutschland importiert und Bestellungen anschließend einzeln aus Deutschland versendet. Klingt einfach – ist es nicht. Dieser Leitfaden zeigt die echten Kostenblöcke, die realen Profit-Treiber und die Break-even-Logik. Ziel ist nicht Bauchgefühl, sondern eine Entscheidung auf Basis von Zahlen.
Ein Zwischenlager (Zwischenlager / 3PL-Fulfillment) ist ein Logistikmodell, bei dem Ware in Deutschland liegt und Bestellungen lokal abgewickelt werden. Die Logik ist simpel: schnelle Lieferung, planbare Abläufe, Retourenfähigkeit und Bestandsflexibilität über Kanäle hinweg.
Richtig aufgebaut erzeugt ein Zwischenlager messbare Vorteile. Das sind keine Marketingversprechen, sondern operative und finanzielle Kennzahlen.
Viele schauen nur auf den „Palettenpreis pro Monat“ – und wundern sich später. Wenn diese sechs Blöcke nicht transparent sind, solltest du den Anbieter nicht wählen.
„Der Verkauf steigt“ ist keine Strategie. Profit-Treiber müssen sauber benannt und pro Stück gerechnet werden.
Wenn die Netto-Stückdifferenz nicht positiv ist, multipliziert Wachstum nur Verluste.
Entscheide nach Fakten, nicht nach „sieht gut aus“. Viele starten auf der falschen Seite.
Ein Zwischenlager wird zum Kostenproduzenten, wenn Volumen, Umschlag und Retourenkontrolle fehlen. Wenn alle drei stimmen, wird es zum Margenhebel. Entscheide nach Netto-Stückdifferenz, nicht nach Bauchgefühl.
Monatliches Bestellvolumen, Paketmaß (m³/Stück), Retourenquote, Einzelversandkosten aus der Türkei und deine Ziel-Lieferzeit… Mit diesen Daten berechnen wir dein Break-even-Volumen und bestimmen das beste Modell (nur 3PL / FBA + 3PL / nur FBA). Baue mit Grexon eine skalierbare, audit-sichere Operation.