Europa ist kein einheitlicher Markt. Jede Plattform hat ihre eigenen Dynamiken: Kundenprofil, Verkäuferdichte, Kategorienfokus und vor allem die Einstiegshürde. Ein ungeplanter Einstieg verbrennt Budget – ein strategischer Einstieg skaliert.
Europa bietet hohe Kaufkraft, eine entwickelte Logistikinfrastruktur und starke Marktplätze. Erfolg kommt jedoch nicht vom „Eintritt nach Europa“, sondern davon, die richtige Plattform zu wählen.
Amazon ist für viele Verkäufer die erste Station. Doch hoher Traffic bringt hohen Wettbewerb und hohe Kosten mit sich.
eBay spiegelt im Vergleich zu Amazon die „Marktplatzlogik“ deutlicher wider. Mit strukturierten Listings und der richtigen Preisstrategie sind stabile Verkäufe möglich.
OTTO hat in Deutschland eine starke Position. Besonders in den Kategorien Home, Möbel und Lifestyle bietet die Plattform viel Potenzial.
Kaufland.de ist ein Deutschland-zentrierter Marktplatz, der sich schnell skalieren lässt. Für Mainstream-Produkte ist es oft ein sinnvoller Startpunkt.
Zalando ist eine der stärksten Plattformen in Europa für Mode und Schuhe. Für Marken ohne Plattform-Fit ist es jedoch riskant.
Etsy belohnt weniger Skalierung als vielmehr Originalität. Für Handmade-, Design- oder personalisierte Produkte ist es ein starker Kanal.
Der häufigste Fehler: „Die größte Plattform ist die beste Plattform.“ Die Wahrheit: Die beste Plattform ist die, die am besten zu Ihrem Produkt passt.
Einstiegshürde bedeutet nicht nur, ein Konto zu eröffnen. Es ist die Summe aus Wettbewerbsdruck, Werbekosten, Content-Standard und operativen Erwartungen.
Wachstum in Europa ist keine „Glückssache“, sondern Systemarbeit. Wenn Plattformwahl, Content-Standard und operative Stärke zusammenkommen, kommt das Ergebnis.
Grexon plant Marktplatz-Auswahl, Content-Produktion und operative Strukturen end-to-end. Nicht zufällig, sondern bewusstes Wachstum.