Die Realität im EU-Markt ist simpel: Compliance muss fertig sein, bevor der Verkauf skaliert. Richtig: Produktklassifizierung → Nachweise/Tests → Technische Dokumentation → Kennzeichnung → Registrierungen → Marketplace-Uploads. Falsch: live gehen und erst bei einem Case in Panik geraten.
Das ist der wichtigste Schritt. Ohne klare Einordnung von Produkt, Verwendungszweck und Vertriebsmodell sind Tests, Dokumente und Kennzeichnung nur Ratespiel. Falsche Einstufung = falsche Tests = unnötige Kosten.
Das CE-Kennzeichen ist die Erklärung des Herstellers/Importeurs, dass das Produkt den relevanten EU-Anforderungen entspricht. Dahinter müssen Prüfnachweise, Risikobewertung und technische Dokumentation stehen – sonst ist CE nur Deko.
Die Technische Dokumentation (Technical File) ist die strukturierte Sammlung aller Nachweise. Ohne Versionskontrolle, mit Lücken oder Widersprüchen wirkt „konform“ wie eine Behauptung – und wird nicht akzeptiert.
REACH verlangt u. a. die Kontrolle und Informationsweitergabe zu SVHC-Stoffen. RoHS begrenzt in EEE-Produkten bestimmte gefährliche Stoffe. Beides ist kein „einmal einholen, fertig“: Listen ändern sich, Materialien ändern sich, und genau da entstehen die echten Risiken.
WEEE verpflichtet Hersteller/Importeure zu Registrierung und Rücknahme-/Recyclingpflichten für Elektro- und Elektronikgeräte. In Ländern wie Deutschland führt fehlende Registrierung schnell zu Sperren und Risiken im Marktplatzumfeld.
Der Klassiker im Audit: Auf dem Label steht A, in der Anleitung B, auf Amazon C. Widersprüche werden als Non-Compliance interpretiert. Deshalb braucht es „Master Data“ und saubere Freigaben.
CE, REACH, RoHS und WEEE sind keine „Dokumentensammlung“, sondern ein System. Richtig aufgesetzt wird Wachstum stabil. Falsch aufgesetzt wird jeder Skalierungsversuch zum Risiko.
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